Austausch mit dem Vorstand der Diakonie Stiftung Salem

Mit über 100 Einrichtungen und täglich 3.500 betreuten Menschen ist die Diakonie ein zentraler Pfeiler unserer sozialen Infrastruktur in Minden und der Region. Im Fokus des Gesprächs zwischen Christian Schultz, einem der Vorstände der Diakonie Stiftung Salem, und Dr. Oliver Vogt stand das neue Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen und die Frage, wie gemeinnützige Träger fair an Investitionsmitteln beteiligt werden können.

Soziale Infrastruktur ist systemrelevant – und sie braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen. Ein zentrales Thema war der Social Return on Invest: Jeder Euro in soziale Arbeit schafft messbaren gesellschaftlichen Nutzen. Gleichzeitig müssen wir das Subsidiaritätsprinzip stärken und Bürokratie abbauen, damit freie Träger handlungsfähig bleiben. Christian Schultz brachte es klar auf den Punkt: „Diejenigen, die in der Praxis Dinge umsetzen müssen, müssen zwingend mit an den Tisch.“

Gesprochen wurde auch über die größten Herausforderungen: nachhaltige Refinanzierung, Fachkräftesicherung, Digitalisierung unter realistischen Bedingungen sowie energetische Modernisierung und sichere Energieversorgung.

Die Diakonie fordert zu Recht faire Förderzugänge, hohe Zuschussquoten und echte Planungssicherheit – gerade für kleinere Träger. Für mich ist klar: „Wir müssen zwingend an pragmatischen Lösungen arbeiten und Anreizsysteme schaffen!“

Soziale Einrichtungen stärken unseren Zusammenhalt und entlasten langfristig die öffentlichen Haushalte.

Dr. Vogt dankt der Diakonie Stiftung Salem für den offenen Austausch und ihr starkes Engagement für unsere Region.